Tipp der Woche zum richtigen Lüften
Wissen Sie immer genau wann gelüftet werden muss?
Bei einer Luftfeuchte von mehr als ca. 60 - 65 % muss gelüftet werden um Schimmelbildung und Stockflecken zu vermeiden. Schimmelpilze bzw. deren Sporen sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen, können aber beim Einatmen das Immunsystem schwächen, Infektionen und Allergien auslösen.
Die Luft in Wohnräumen reichert sich mit Feuchtigkeit an, das geschieht u. a. auch durch Dusch- und Wannenbäder oder das Kochen. Die feuchte Luft schlägt sich an den kältesten Oberflächen im Raum ab, gut zu erkennen durch kleine Wassertropfen. Nun ist es höchste Zeit zu lüften. Die Heizung sollte hierzu abgedreht und das Fenster oder die Terrassentür für einige Minuten geöffnet werden, möglichst jede Stunde. Die feuchte, warme Raumluft wird gegen die Außenluft ausgetauscht. Die Außenluft ist selbst bei Regen „trockener“ als Raumluft.
Diese Lüftungsart nennt man Stoßlüftung. Eine gute Durchlüftung der Räume erfolgt, wenn Fenster in gegenüberliegenden Räumen geöffnet werden und Durchzug entsteht.
Auch im Wintergarten muss regelmäßig gelüftet werden. Hier gibt es verschiedene Arten der Lüftung, die o. g. Stoßlüftung (ein Fenster wird für mehrere Minuten weit geöffnet) oder die Querlüftung (gegenüberliegende Fenster werden mehrmals täglich für einige Minuten geöffnet, ca. 5 Minuten im Winter und ca. 25 Minuten im Sommer. Die Querlüftung ermöglicht den schnellsten Luftaustausch).
Ein Kippen der Fenster sollte möglichst vermieden werden. Der Luftaustausch dauert 5-mal so lange wie bei der o. g. Stoßlüftung. Die frische Luft dringt kaum in die hinteren Wohnbereiche. In Fensternähe kondensiert das Wasser an der kühlen Wand oder am Glas selbst.
(ohne Gewähr)