Himmlische Aussichten mit...
Wintergärten und Überdachungen...
von Stern-Wintergarten...
Betreuung von A - Z...
Alles aus einer Hand...
Der Wintergarten
Den Ursprung unserer heutigen Wintergärten legten in der Mitte des 16. Jahrhunderts die so genannten „Pomeranzenhäuser“. In einfachen, zerlegbaren gewächshausähnlichen Bretterkonstruktionen konnten, während der kalten Jahreszeit die Pomeranzen (Vorläufer unserer heutigen Orangen) überwintern. Die Südwände konnten mittels einfacher Glasscheiben geöffnet werden. Beheizt wurden diese hallenähnlichen Konstruktionen mit transportablen Öfen.
In vielen Schlossanlagen des 17. + 18. Jahrhunderts konnte man Orangerien, die Nachfolger der „Pomeranzenhäuser“, finden. Auch bei den Orangerien waren die Glasfronten oft nach Süden hin ausgerichtet. Die anderen Flächen waren mit sogenannten „Speichermassen“ versehen. Aus gärtnerischer Sicht wurden diese Glashäuser unverzichtbar. Immer durchkonstruiertere Heizsysteme und Lüftungsmöglichkeiten ließen das für exotische Pflanzen notwendige Klima zu. Die Verbesserung der Glasherstellung ermöglichte eine maximale Sonneneinstrahlung und die elementierte Bauweise wurde durch die Industrialisierung vorangetrieben. Der Werkstoff Eisen ermöglichte neue Produktionsformen. Zur Eröffnung der Weltausstellung 1851 wurde die Öffentlichkeit mit einem reinen Glasbau überrascht. Bis zu diesem Zeitpunkt fand die vorgefertigte industrielle Bauweise noch wenig Beachtung. War der Wintergarten als botanischer Wintergarten vor allem in Adelskreisen populär, wurde er mit der Zeit auch für begüterte Bürger erschwinglich und erlebte seine Blütezeit bis in die 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts. In den Nachkriegsjahren verlor sich seine Bedeutung, für die Bürger hatten lebensnotwendige Dinge Vorrang. Der Ölschock des Jahres 1973 brachte eine neue Denkweise. Die Architektur begann sich zu wandeln, das Glas wurde als Weg entdeckt, die Energieverschwendung einzudämmen.
Heute werden Wintergärten unterschieden nach: Gewächshaus, Glasanbau und Wintergarten. Wintergärten werden erfahrungsgemäß an bestehende Wohngebäude angebaut und bestehen meist aus 3 Glasfronten mit einem Glasdach. Freistehende Wintergärten werden nicht so häufig gebaut, sind aber generell auch möglich. Ein Wintergarten muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, z. B. muss das Fundament dem eines Wohnraumes entsprechen, die Profile müssen thermisch getrennt sein, bestimmte Wärmedämmwerte müssen erfüllt werden. Heizung, Beschattung und Belüftung muss so aufeinander abgestimmt sein, dass er ganzjährig als Wohnraum genutzt werden kann. Die Nutzung des Wintergartens bestimmt die Ausstattung. Wärme- oder Sonnenschutzgläser oder die Beschattungen richten sich nach der Ausrichtung bzw. der Himmelsrichtung nach der der Wintergarten ausgerichtet ist. Als Faustregel sollten 10 % der gesamten Fläche zu öffnen sein um Kondensation zu verhindern und Feuchtigkeit nach draußen zu leiten. Ein automatisches Abluftgerät mit Steuerung ermöglicht einen Luftaustausch auch in Ihrer Abwesenheit.














